Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens zusammen mit Telemark-Geschäftsführer Andreas Griehl und den Vertretern der Internetanbieter und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sowie einigen ansässigen Unternehmen beim offiziellen Spatenstich.

Ähnlich wie die Autobahnanbindung ist auch die Internetanbindung inzwischen ein Wirtschaftsfaktor, der über die Ansiedlung eines Unternehmens in einem Gewerbegebiet entscheiden kann.

Schon vor zwei Jahren seien die Unternehmen aus dem Sümmerner Gewerbegebiet Rombrock sowie vom Kalthofer Zollhaus an die Stadt herangetreten, um auf die unzureichende Anbindung in ihren Straßenzügen aufmerksam zu machen, erklärte Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens am Montag am Rombrock. Und er begrüße es ausdrücklich, dass es nun endlich gelungen sei, mit der Telekommunikationsgesellschaft Mark (Telemark) als Investor, beide Gewerbegebiete komplett mit modernen Glasfaserkabeln für eine schnelle Datenübertragung als Service für die Unternehmen auszustatten.

Seit rund sechs Wochen laufen die Bauarbeiten. Am Montag erfolgte der offizielle erste Spatenstich. Ende Oktober soll die Maßnahme beendet sein. Thomas Junge von der Iserlohner Gesellschaft für Wirtschaftsförderung freute sich ebenfalls über den Netzausbau als Zukunfstsicherung für die bestehenden Betriebe an diesen Standorten.

Der Termin am Montag sollte aber vor allem auch dazu beitragen, dass Kunden und Anbieter ins Gespräch kommen, wie Telemark-Geschäftsführer Andreas Griehl erklärte. Es sei neu, dass ein Unternehmen wie die Telemark lediglich als verbindendes Element auftrete, in dem es ausschließlich das Glasfasernetz zur Verfügung stelle, ohne selbst als Internetanbieter in Erscheinung zu treten. So könne es gelingen, das neue Netz zu 100 Prozent zu nutzen, ein Einzelanbieter würde höchstens eine Auslastung von rund 30 Prozent erreichen. Am Montag waren Vertreter der Telekommunikationsunternehmen Dokom21, Vodafone, Helinet und MR&T vor Ort, um mit den Unternehmen als potenzielle Kunden über ihre Produkte ins Gespräch zu kommen.